Montage der Molebrücke in Dresden
29. Juni 2010
Für den schon als beliebtesten Radfernweg Deutschlands bezeichneten Elberadweg wird derzeit in Dresden-Pieschen ein Lückenschluss mittels einer Schrägseilbrücke hergestellt. Dieser wurde notwendig, da die Planung des Radweges die Nutzung einer Hafenmole statt der bisherigen Parallellagen zu einer vielbefahrenen Straße vorsah. Nach Untersuchung zahlreicher Brückenvarianten wurde einem Bauwerk mit „Blickfang“-Charakter der Vorzug gegeben.
Zusammen mit einer Vorlandbrücke zum Erlangen der geforderten Höhe über dem weiterhin nutzbaren Hafenbecken entsteht eine Stahlhohlkastenbrücke mit Abspannung an einem asymmetrischen A-Pylon.
Die EIBS GmbH war für das Straßen- und Tiefbauamt der Landeshauptstadt Dresden mit der Planung und Ausschreibung des Bauwerkes tätig.
Die Montage der Brücke erfolgte unter reger Anteilnahme der Bevölkerung vom 22.-25.06.2010 bei herrlichem Sommerwetter mit einem Mobildrehkran von einem Ponton im Hafenbecken aus.
Die Fertigstellung des Bauwerkes ist im August des laufenden Jahres geplant. Damit wird die Attraktivität des viel genutzten Radweges noch weiter gesteigert.
Panorama Molebrücke
Montage des Hauptfeldes der Molebrücke
Blick in Richtung Mole - Montage Auflager
Montage des Pylons




