Neubau 110 kV- Anlage in Dresden, Neubau Kanal zum Einzug von Hochspannungskabeln zwischen GT-HKW Nossener Brücke und UW Klotzsche

Erschließungs­planung

Mit den weiteren Industrieansiedlungen im Dresdner Norden ist ein steigender Energiebedarf zu erwarten. Zur Sicherstellung der Versorgung mit Elektroenergie wird der Neubau einer 110 kV-Hochspannungstrasse vom Gasturbinen- Heizkraftwerk Nossener Brücke bis zum Umspannwerk Klotzsche geplant.

Die geplante Anlage wird als Schutzrohrtrasse mit Beton- bzw. Stahlrohrummantelung zum Einzug von zwei Kabelsystemen vorgesehen. Die Verlegung erfolgt vorrangig im Zuge öffentlicher Verkehrsanlagen. Abschnittsweise ist die Verlegung in privaten Flurstücken erforderlich. Die Verlegetiefe beträgt zwischen 1,5 m und 5,5 m unter Geländeoberkante. Der Kanalquerschnitt beträgt 1,1 m x 0,55 m.

Zur Trasseneinordnung wurden im Rahmen der Vorplanung mehrere Varianten zur Linienführung untersucht. Anschließend erfolgte die abschnittsweise Bearbeitung bis zur Ausführungsplanung unter Berücksichtigung vorhandener und neu zu verlegender Medien im unterirdischen Bauraum sowie des Deckenschlusses in unterschiedlichen Ausführungen.

Querungen von Hauptverkehrsstraßen und Eisenbahnstrecken wurden als unterirdischer Rohrvortrieb bis zu 150 m Länge geplant. Zum Einzug der Kabel wurden im Abstand von 400 m bis 800 m Muffenbauwerke als Fertigteil- und Ortbetonkonstruktionen angeordnet.

Auftraggeber:

DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH

Leistungsumfang:

  • Durchführung der Planungen mit den
    Leistungsphasen 1- 6 (Ingenieurbauwerk)
  • Tiefbauplanung zur Einordnung von Leitungen für Trinkwasser, Gas und Fernwärme
  • Planung unterirdischer Rohrvortrieb bis DN800
  • Planung Oberflächenbefestigungen in verschiedenen Ausführungen
  • Durchführung von Variantenuntersuchungen zur Trassenführung und Elbquerung
  • Aufstellung von Kostenschätzungen bzw. Kostenberechnungen
  • Durchführung von Abstimmungen mit Grundstückseigentümern, Fachämtern und Trägern öffentlicher Belange

Wichtige Daten:

  • Gesamtlänge der Baumaßnahme ca. 10.000 m
  • Geschätzte Kosten der Baumaßnahme 6,0 Mio. €

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