Zur Sicherstellung einer sicheren und bedarfsgerechten Energieversorgung der Landeshauptstadt Dresden erfolgt der Ausbau von Hochspannungsverbindungen zwischen den Einspeisepunkten und Umspannwerken im Stadtgebiet von Dresden. Zur Verlegung der Hochspannungskabel erfolgt die Herstellung eines Kabelkanals mit Schutzrohren in Ortbeton. Zum Einzug der Kabel werden im Abstand von 400 m bis 800 m Muffenbauwerke eingesetzt.
Zwischen dem Umspannwerk (UW) Räcknitz und dem Gasturbinen-Heizkraftwerk (GTHKW) Nossener Brücke wird eine 4 km lange Leitungstrasse verlegt. Die Herstellung des Kanalbauwerkes erfolgt überwiegend im Straßenbereich mit einer Tiefe von 2 m bis 6 m. Im Verlauf der Trasse wird der Bereich des Südparks in Dresden gequert, welcher auch als Freiraum für die Bundesgartenschau genutzt wird. Zur Vorbereitung werden mit der Baumaßnahme oberirdisch verlaufende Fernwärmeanlagen abgebrochen und die Pflanzflächen angelegt.
Zur Querung einer Straßenbahnstrecke erfolgt die Verlegung der Schutzrohre mit einem Rohrvortrieb von ca. 30 m Länge.
Neben den Abstimmungen mit Fachämtern und Trägern öffentlicher Belange stellt die Planung der bauzeitlichen Verkehrsführung einen wesentlichen Leistungsumfang dar. Dazu sind stets die Belange von Grundstückseigentümern sowie anliegenden Gewerbetreibenden zu berücksichtigen.
Auftraggeber:
SachsenEnergieBau GmbH
Leistungsumfang:
- Durchführung von Variantenuntersuchungen zur Trassenführung
- Objektplanung Kabelkanal LPH 1 bis 6
- Medienkoordination
- Tiefbauplanung zur Einordnung von Leitungen für Trinkwasser, Gas und Fernwärme
- Planung unterirdischer Rohrvortrieb bis DN500
- Planung Oberflächenbefestigungen in verschiedenen Ausführungen
- Planung bauzeitliche Verkehrsführung
- Durchführung von Abstimmungen mit Grundstückseigentümern, Fachämtern und Trägern öffentlicher Belange





