Bauwerk 594 Grundinstandsetzung der Öjendorfer Brücke

Ingenieur­bauwerke / Tragwerksplanung

Die Öjendorfer Brücke ist eine innerstädtische Straßenbrücke in Hamburg-Billstedt. Sie überführt den Öjendorfer Weg mit Rad- und Fußweg über die Gleise der U-Bahn. Aufgrund der schlechten Zustandsnote ist eine Grundinstandsetzung in Form einer vollständigen Erneuerung des gesamten Bauwerkes erforderlich.

Die neue Brücke ist ein flach gegründetes Rahmenbauwerk aus acht Stahlverbundfertigteilen, die über eine Ortbetonergänzung monolithisch verbunden werden. Die Stahlträger bestehen aus geschweißten Doppel-T-Profilen, deren Untergurt mit dreieckförmigen Profilen ausgesteift ist. Der so entstehende Raum wird mit Vogelschutzblechen geschlossen, was die Zwischenkontrolle der Schweißnähte jedes Trägers erforderlich macht.

Die Übertragung der Eckmomente erfolgt über Kopfbolzendübel sowie Druckplatten, die auf die Kopfplatte aufgeschweißt werden. Als Anschlagpunkt erhält jeder Träger zwei Montageösen.

Der Leistungsumfang umfasste die Betreuung des Stahlbaus von der Planprüfung über die Werksüberwachung der Montage, der Schweißnähte und des Korrosionsschutzes bis zur Einholung und Prüfung der abschließenden Dokumentation.

Schweißnahtprüfung
Kopfplatte mit Dübel
Kopfplatte komplettiert

Auftraggeber:

Freie und Hansestadt Hamburg,Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer

Leistungsumfang:

  • Schweißtechnische Planprüfung von Ausführungsunterlagen (9+8 Pläne)
  • Überwachung von Montage- und Schweißarbeiten des Stahlbaus
  • Überwachung der Korrosionsschutzarbeiten
  • Einholen und Prüfung einer Dokumentation
    über die Stahlbaufertigung nach ZTV-ING, Teil 4, Abschnitt 1

Wichtige Daten:

  • Stützweite: 32,10 m
  • Gesamtbreite: 20,96 m
  • Kleinste lichte Höhe: = 3,53 m
  • Bauart: Stahlverbundfertigteilträger, Stahlbeton
  • Ausstattung: Füllstabgeländer, Beleuchtungsmast, Überwurfschutz

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