Die Baumaßnahme befindet sich im Stadtbezirk Berlin Pankow, OT Prenzlauer Berg und betrifft den Neu- bzw. Umbau der Prenzlauer Promenade. Der 1,8 km lange Straßenabschnitt der Prenzlauer Promenade ist die nördliche Verlängerung der aus Berlin-Mitte kommenden Prenzlauer Allee und schließt im Norden über die Heinersdorfer Brücke an die Bundesautobahn (BAB) A 114 an.
In den 70er/80er Jahren wurde die Straße als eine zweibahnige, vierspurige, ca. 35 – 50 m breite, typische Ein- und Ausfallstraße ausgebaut und besitzt keine durchgängigen Radverkehrsanlagen. Nach jahrzehntelanger Liegezeit sind Mängel an der baulichen Substanz der Fahrbahn sowie in den Nebenanlagen festzustellen.
Der Straßenquerschnitt entspricht nicht den aktuellen Anforderungen des Berliner Mobilitätsgesetzes. Ziel des gesamten Vorhabens ist es, die Nutzungsansprüche aller Verkehrsteilnehmer in der Prenzlauer Promenade gerechter zu verteilen und untereinander verträglicher zu gestalten. Im Vordergrund steht aber eine verbesserte Verkehrssicherheit für die Radfahrenden und zu Fuß Gehende.
Die Straßenentwässerung wird entsprechend der Vorgaben der Europäische Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) neu gestaltet. Hierbei spielt die Versickerung von Niederschlagswasser eine entscheidende Rolle.
Auftraggeber:
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Leistungsumfang:
- Objektplanung Verkehrsanlagen Leistungsphasen 2 - 7
- Raumverteilungsplanung
- Öffentlichkeitsbeteiligung
- Bauablaufplanung
- Begleitung Planfeststellungsverfahren
Wichtige Daten:
- Neubau einer Straßenverkehrsanlage mit insgesamt ca. 1.800 m Baulänge
- Herstellung von zwei Richtungsfahrbahnen mit begrüntem Mittelstreifen
- Herstellung von separaten Geh- und Radwegen










