Radverkehrsanlage Pankstraße in Berlin

Radverkehrsanlagen

Die Pankstraße besitzt als historisch gewachsene Nord-Süd-Verbindungsachse regionalen Charakter sowie eine maßgebliche Verbindungs- und Erschließungsfunktion.

Die Planungen zur Herstellung eines geschützten Radfahrstreifens und zur Herstellung eines Bussonderstreifens in der Pankstraße zwischen Reinickendorf Straße und Badstraße wurde seitens der GB infraVelo GmbH beauftragt. Der für die Verkehrsträger des Umweltverbundes ungenügende Ausbauzustand einerseits und das bestehende Verkehrsaufkommen mit den damit verbundenen Lärmbelastungen andererseits Anlass Planungen zur Verbesserung dieser Verbindung aufzunehmen.

Im Zuge der Umgestaltung der Pankstraße wird ein durchgängiger geschützter Radfahrstreifen errichtet. Die vier Knotenpunkte werden so umgebaut, dass in alle Richtungen eine gesicherte Abbiegemöglichkeit geschaffen wird und die Knotenpunkte verkehrssicher für Radfahrer und Fußgänger sind. Die Bushaltestellen der Linie M 27 werden als barrierefreie Kap-Haltestellen ausgebaut. Die Lichtsignalanlagen werden entsprechend der neuen Knotenpunktsformen und mit Berücksichtigung der Busbeschleunigung umgebaut. Durch die geplanten Maßnahmen wird die Streckencharakteristik verbessert, was zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Verkehrsqualität führt.

Sobald die Finanzierung des Projektes gesichert ist, sollen die Bauleistungen ausgeschrieben werden.

zweispurige Fahrbahn mit längsparkenden Autos im Parkstreifen, Gehweg und Bebauung
zweispurige Fahrbahn mit längsparkenden Autos im Parkstreifen, Bebauung
Gehweg mit Betonplatten, Fußgänger, parkende Autos, einzelne Bäume

Auftraggeber:

Land Berlin, GB infraVelo GmbH

Leistungsumfang:

  • Objektplanung der Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 3 bis 4

Wichtige Daten:

  • Neubau von Straßenverkehrsanlagen mit einer Baulänge von ca. 990 m
  • Umbau von 4 Knotenpunkten

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