Die Landeshauptstadt Dresden ist Vorhabensträger der neuen Elbequerung Waldschlösschenbrücke in Dresden. Der Brückenstandort, einschließlich der zugehörigen Verkehrsanlage befinden sich hinsichtlich naturschutzfachlicher und denkmalpflegerischer Belange in einem hochsensiblen Gebiet, insbesondere unter Berücksichtigung des überregional bedeutsamen Landschaftsbilds mit Sichtbeziehungen zur Dresdner Altstadt-Silhouette. Die großzügige und architektonisch gestaltete Brücke berücksichtigt die Bedeutung dieses exponierten Standortes.
Der langjährige Planungsauftrag beinhalt die Erstellung und öffentliche Diskussion der UVS, FFH-VP, LBP und LAP sowie zahlreiche artenschutzrechtliche Gutachten, insbesondere zum Schutz der Fledermausvorkommen.
Für unvermeidbare Eingriffe wurden im Bereich des Dresdner Elbtals umfangreiche Maßnahmen konzipiert. Während der Ausführungsplanung wurden die umzusetzenden Maßnahmen an den teilweise gebauten Straßenbestand angepasst und überarbeitet.
Auftraggeber:
Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt / Straßen- und Tiefbauamt
Leistungsumfang:
- Erarbeitung der UVS/FFH-Verträglichkeit
- Erstellung des LBP in den Leistungsphasen 2 - 5 für ein Planfeststellungsverfahren
- Erstellung LAP (Planungsabschnitte 2 / 4), Leistungsphasen 5 und 6
- Erarbeitung von Genehmigungsunterlagen für vorgezogene landschaftspflegerische Maßnahmen
Wichtige Daten:
- Länge der Straßenbauarbeiten ca. 5 km
- Stadtraumgestaltung mit Einbindung einer Straßenbahnstrecke
Landschaftsbau:
- umfangreiche Einzelbaumpflanzungen
- großflächige Gehölzpflanzungen
- vegetationstechnische Stadtraumgestaltung
- externe Kompensationsmaßnahmen