Die DEGES plant im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland den Ersatzneubau des Autobahndreiecks (AD) Funkturm einschließlich Verlegung der Anschlussstelle Messedamm. Dadurch sind die bauliche Umgestaltung und Anpassung des städtischen Straßennetzes erforderlich. Es besteht die Möglichkeit, die verkehrsplanerischen Belange des Landes Berlins einzubringen.
Neu entstehende Flächen sind für städtische Nutzungen im Bereich der AVUS-Nordkurve und des ehem. Güterbahnhofes Grunewald zu entwickeln und zu verknüpfen sowie übergeordnete Grün- und Wegevernetzungen zu schaffen.
Die Untersuchung betrachtet die Anpassung des städtischen Straßennetzes im gesamtstädtischen Stadtraum AD Funkturm/Messe Berlin/Westkreuz. Es wurden Varianten zur Neuordnung und Ergänzung des angrenzenden Straßennetzes untersucht und einer Bewertung unterzogen. Es wurden u. a. eine qualifizierte Erschließung des ehem. Rangier- und Güterbahnhofes, die Anbindung der Flächen der Messe Berlin GmbH sowie Erschließung neu entstehender Flächen für städtische Nutzungen berücksichtigt. Ziel ist es, ein funktionsfähiges und baulich umsetzbares Stadtstraßennetz als Grundgerüst zu entwickeln, welches die Belange aller Verkehrsarten berücksichtigt. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sind in den Rahmenplan „Stadteingang West | Vision 2040+“ eingeflossen. Weitere Infos: www.berlin.de/sen/stadtentwicklung/staedtebau/stadteingang-west/
Auftraggeber:
PTV Transport Consult GmbH, im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Leistungsumfang:
- Variantenuntersuchung
- Weiterentwicklung von Konzepten zur Verkehrserschließung auf Basis des stadtplanerischen Strukturkonzepts
- Abstimmungen mit der DEGES zum Ersatzneubau AD Funkturm zur Berücksichtigung städtischer Belange aus dem Verkehrserschließungskonzept
- Zuarbeiten zu Planfeststellungsentwurf, Bauleit- und Flächennutzungsplanung
Wichtige Daten:
- Entwicklungsflächen von 11 ha (ehem. Güterbahnhof Grunewald) und Erweiterungsflächen für die Messe Berlin von ca. 4 ha
- Gesamtverkehrskonzept mit neuen Netzelementen und Verknüpfungen mit bestehenden Hauptverkehrsnetz sowie Rad- und Fußwegenetz, Untersuchungsgebietes ca. 150 ha
- Weitere Infos: www.deges.de/projekte/projekt/a-100-a-115-umbau-des-autobahndreiecks-funkturm
















