Umbau Dresdner Platz und Waisenstraße in Chemnitz (B 173 und B 169) mit Ersatzneubau des Überführungsbauwerkes über Anlagen der DB AG

Ingenieur­bauwerke / Brückenbauwerke

Der Knotenpunkt Dresdner Platz ist für das Verkehrsnetz der Stadt Chemnitz als Teil des geplanten Inneren Stadtringes, der als radialer Verkehrsring den Zentrumsring ergänzt von besonderer Bedeutung.

Der Dresdner Platz (inklusive B 173 und B 169) liegt auf einem Straßenüberführungsbauwerk über die eingleisige nicht elektrifizierte Eisenbahnstrecke 6645 Chemnitz - Aue und die zweigleisige elektrifizierte Strecke 6258 Dresden - Werdau. Das hundertjährige Bestandsbauwerk befand sich in einem sehr schlechten Bauzustand und daS vorhandene Lichtraumprofil genügten nicht mehr den Anforderungen. (Ersatzneubau nach § 12/2 des Eisenbahnkreuzungsgesetzes)

Mit der Erneuerung des Bauwerkes musste der Knotenpunkt Dresdner Platz umgebaut werden. Dazu gehörten der Anschluss mehrer anschließender Straßen. Abbruch und Ersatzneubau der SÜ Dresdner Platz am gleichen Ort erfolgen unter Aufrechterhaltung eines zweispurigen Verkehrs und des Fußgängerverkehrs. Für den zweispurigen Verkehr wurde eine 190 m lange Umfahrung mit einer Behelfsbrücke über die Bahnanlagen eingerichtet.

Das gesamte Bauvorhaben wurde in zwei Bauabschnitten realisiert (zeitgleich mit den Baumaßnahmen der DB AG „Umbau Knoten Chemnitz“). Der 1. BA umfasst Leistungen für die Errichtung der Behelfsumfahrung mit Behelfsbrücke und den Abbruch des alten Bauwerkes, der 2. BA den Neubau der SÜ und den Straßenbau.

Montage des Fertigbauteils
Ankunft des Fertigbauteils
Abbruch neben dem laufenden Bahnbetrieb

Auftraggeber:

Stadt Chemnitz, Tiefbauamt

Leistungsumfang:

  • Vorplanung
  • Entwurfsplanung
  • Genehmigungsplanung
  • Kreuzungsvereinbarung, Fiktiventwürfe
  • Ausführungsplanung
  • Vorbereitung der Vergabe
  • Mitwirkung bei der Vergabe
  • Bauüberwachung/Bauoberleitung

Wichtige Daten:

  • Nutzbreite zwischen den Geländern: 124,62 m
  • Lichte Weite zwischen den Widerlagern: 19,50 m
  • Kleinste lichte Höhe über OK Schiene: = 6,03 m
  • Bauwerksschiefe: 100 gon
  • Stützweite: 20,70 m
  • Konstruktionshöhe: 0,90 m - 1,30 m
  • Einwirkungen: Straßenverkehr nach DIN-FB 101
  • Konstruktion: überschütteter Einfeldrahmen
  • Überbau: VFT in Verbund mit Ortbeton
  • Unterbauten: in Stahlbeton (Flachgründung)
  • Gesamtbaukosten (brutto): 25,0 Mio. EUR

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